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(Einstimmig angenommen auf der ordentlichen GV vom 28.2.2015)


ÖKWZR Mitglieder züchten mit nachzuchtwürdigen Hunden


Nicht jeder Hund ist nachzuchtwürdig. Mit genügend Beharrlichkeit kann im Lauf der Zeit so gut wie jeder Hund die notwendigen Formwertbeurteilungen bekommen.
Züchter des ÖKWZR züchten mit objektiv nachzuchtwürdigen Hunden (d.h. mit Hunden deren Nachzuchtwürdigkeit auch außenstehenden Personen plausibel ist)
Konkret sind dies Hunde, die in Exterieur, Wesen & Leistungsfähigkeit dem Standard entsprechen und bei deren Vorfahren und Geschwistern keine gehäuften, vererblichen gesundheitlichen Probleme bekannt sind.

Hunde aus Inzestverpaarungen sind nicht in das Zuchtprogramm aufzunehmen.

Als Zuchtmotivation auf jeden Fall abzulehnen sind primär emotional-sentimentale Motive wie z.B. die Bindung an bestimmte Hunde („Er/Sie hat so ein liebes Wesen“, „Ich will dass er/sie in einem Welpen weiterlebt.“, „Ich mache einen Wurf, weil das so nett für die Kinder ist.“ etc.)

ÖKWZR-Züchter züchten verantwortungsbewusst

Züchter, die

  • nicht selbst in der Lage sind ihre Würfe selbst zu vergeben
  • zur Versorgung ihrer Hunde oder zur Vergabe ihrer Welpen bereits die Hilfe der Windhundhilfe in Anspruch nehmen mussten und
  • nicht von weiteren Würfen Abstand nehmen und somit offensichtlich bewusst berechnend weitere Hilfeleistungen seitens der Allgemeinheit erwarten,

betreiben verantwortungslose Vermehrung.

Durch solche Praktiken entsteht nicht nur weiteres tierisches sondern auch menschliches Leid, weshalb derartige „Züchter“ vom ÖKWZR und der Windhundhilfe nicht nur mit keiner weiteren Unterstützung rechnen können, sondern auch mit allen dem ÖKWZR zur Verfügung stehenden Sanktionen zu rechnen haben.

ÖKWZR Mitglieder/Züchter produzieren keine "Outlaw-Würfe" (= Würfe die nicht der ZEO des ÖKWZR entsprechen z.B.: mit nicht zur Zucht zugelassenen Hunden). Auch bei Fehldeckungen die zu ungeplanten Würfen führen informieren sie das Zuchtreferat.

ÖKWZR Mitglieder sind keine anonymen Denunzianten

Der ÖKWZR Vorstand kann und wird Meldungen von Missständen in einer Hundehaltung oder Zuchtstätte nur dann nachgehen, wenn diese

  • schriftlich und unterfertigt,
  • konkret ausformuliert und
  • gut begründet (dokumentiert/recherchiert),

an ihn herangetragen werden.

Der Vorstand des ÖKWZR wird bei Zutreffen von angezeigten Missständen alle Maßnahmen ergreifen, die in seiner Macht stehen, um diese Missstände zu beheben bzw. gegebenenfalls zu sanktionieren.

  • Der Anzeiger muss sich im Klaren darüber sein, dass der Angeschuldigte ein Recht darauf hat zu erfahren, wer den ÖKWZR Vorstand informiert hat.
  • Der Anzeiger muss sich im Klaren darüber sein, dass er – wenn sich die Anschuldigungen bewahrheiten – in allfälligen Verfahren als Zeuge genannt wird.
  • Stellen sich die Anschuldigungen hingegen als unwahr heraus und wurden diese wider besseres Wissens erhoben, muss der Anzeiger damit rechnen, dass gegen ihn Disziplinarmaßnahmen (die bis zum Ausschluss aus dem Verein reichen können) ergriffen werden.

ÖKWZR Mitglieder sind sozial verantwortungsbewusst

ÖKWZR Mitglieder kritisieren Vereinskollegen, und Vorstandsmitglieder im direkten Dialog (im persönlichen Gespräch) und nicht über öffentliche Rundumschläge in Sozialen Netzwerken, Blogs oder auf Homepages.

Mitglieder, die andere Vereinsmitglieder oder deren Hunde auf diese Art mobben und somit das kameradschaftliche Klima innerhalb des ÖKWZR zerstören, sind im ÖKWZR unerwünscht und müssen mit Disziplinarmaßnahmen - bis hin zum Ausschluss aus dem Verein - rechnen.

Ad Funktionäre und Richter:
ÖKWZR-Mitglieder, die Funktionärsposten oder Richterämter bekleiden oder bekleiden wollen, erfüllen folgende Voraussetzungen:

1. Sie erfüllen ihr Amt ehrenamtlich zu den geltenden Bestimmungen der FCI/ Verbandskörperschaft und lassen sich nicht zusätzlich Ihre Arbeit abgelten.

2. Sie betreiben Ihre Aufgaben nicht mit Verbissenheit oder Fanatismus, sondern mit kollegialer Grundeinstellung aus Freude und nach bestem Wissen und Gewissen.

3. Sie betreiben das Amt nicht als Selbstverwirklichung oder als notwendige Erwerbsquelle.

4. Sie agieren zum Wohl der Mitglieder und deren Hunden und versuchen so gut wie möglich alle Mitglieder gleich gut und stets gerecht zu behandeln.

5. Ihnen ist bewusst, dass sie Mitgestalter der Freizeitbeschäftigung der Mitglieder und Hundehalter sind und dass sie durch ihre Arbeit diesen diese Freizeit so komplikationslos und positiv wie möglich mitgestalten sollen.

6. Gemäß ihrer inneren Einstellung sollte selbstverständlich sein, dass aus ihrer Funktion nur dann Repressalien gegen ÖKWZR Mitglieder oder andere Personen ergriffen werden dürfen, wenn diese zum Schutz von Hunden, zum Schutz von anderen Mitgliedern oder zum Schutz des ÖKWZR unbedingt notwendig sind.

7. Sie achten auf die Einhaltung der Statuten und Vorschriften, um .v.a. ein faires und angenehmes Umfeld für das Zusammenleben zu ermöglichen, stellen aber die Vorschriften so wenig wie möglich (d.h. nur so viel wie unbedingt nötig) über die Sache (= die durch den ÖKWZR betreuten Bereiche des Windhundewesens)

8. ÖKWZR-Vorstandsmitglieder sind keine "Sesselkleber"! - Sie erkennen an, wenn ein personeller Wechsel (situationsbedingt oder per Mehrheitsbeschluss) erwünscht/notwendig ist und übergeben ihr Amt ordnungsgemäß an ihren Nachfolger.

Ad Nominierung von Richteranwärtern (Renn-, Coursing- & Formwertrichter):

Da das Richteramt nicht zeitlich begrenzt ist (bzw. werden kann), ist die Bestätigung eines Richteranwärters eine große Verantwortung!

Daher werden vom ÖKWZR-Vorstand nur die Richter eingeladen bzw. Formwert- und Rennrichteranwärter zur Richterausbildung beim ÖKV bestätigt bzw. für diese nominiert, die folgende Punkte erfüllen:

1. Sie sind Idealisten und haben ihren Idealismus schon längere Zeit eigeninitiativ  und nachvollziehbar (z.B. durch regelmäßige Anwesenheit bzw. u.U. auch tatkräftige Mitarbeit) unter Beweis gestellt.

2. Sie streben diese Position nicht an, um möglichst oft zum Richten eingeladen zu werden), sondern weil ihnen die zu richtende(n) Rasse(n) am Herz liegen.

3. Sie sind fachlich und sozial kompetent.

4. Da Richter im Ausland als Repräsentanten Österreichs, des ÖKV und des ÖKWZR (im Inland als Repräsentanten des ÖKV und ÖKWZR) wahrgenommen werden, sollten Richteranwärter zusätzlich zu den Punkten 1. bis 3. die Voraussetzungen für repräsentatives Auftreten, fachliche Kompetenz und Objektivität besitzen, die diesen Anforderung im Sinne des ÖKWZR gerecht werden.

5. sie haben in ihrem Curriculum keine Makel oder Ungereimtheiten betreffend Pkt. 1. bis 4.

Bei nicht vollständigem Erfüllen der Punkte 1.bis 5. kann und soll der ÖKWZR-Vorstand, als rechtmäßige Vertretung der Verbandskörperschaft, die Nominierung für das Richteramt ablehnen.

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